Kaum ein Detail einer Hochzeit wird so bewusst gewählt wie der Brautstrauss. Er begleitet die Braut den Gang zum Altar, wird auf Fotos verewigt und am Ende des Abends geworfen – an die nächste Glückliche. Doch was steckt hinter diesem Ritual? Die Bedeutung des Brautsträusschen reicht weit zurück in die Geschichte und ist bis heute tief in der Hochzeitskultur verwurzelt.
Die Tradition des Brautsträusschen geht bis ins Mittelalter zurück. Damals trugen Bräute keine Blumen, sondern Kräuter wie Knoblauch, Thymian und Dill – diese sollten böse Geister fernhalten und Glück bringen. Erst in der viktorianischen Ära, also ab Mitte des 19. Jahrhunderts, entwickelte sich die Sprache der Blumen ('Floriographie') zu einer Kunst. Jede Blume und jede Farbe bekam eine feste Bedeutung, und der Brautstrauss wurde zum Symbol für Liebe, Treue und Hoffnung.
Königin Victoria selbst trug 1840 bei ihrer Hochzeit mit Prinz Albert einen Strauss aus Schneeglöckchen und Myrte – eine Pflanze, die seitdem als klassisches Brautstrauss-Kraut gilt. Myrte steht für Liebe und Ehe und wird in vielen europäischen Ländern bis heute in Brautsträussen verwendet.
Die Wahl der Farbe ist keine reine Geschmacksfrage – sie transportiert eine Botschaft. Wer bewusst wählt, kann mit dem Brautstrauss eine persönliche Geschichte erzählen.
Auch einzelne Blumensorten haben eine feste Bedeutung: Rosen stehen für Liebe, Maiglöckchen für Glück, Pfingstrosen für Wohlstand, Lilien für Reinheit und Lavendel für Treue. Wer also eine bestimmte Botschaft senden möchte, wählt nicht nur die Farbe, sondern auch die Sorte bewusst.
Nicht jede Blume eignet sich gleich gut für einen Brautstrauss. Neben der Symbolik spielen auch Haltbarkeit, Saison und Optik eine Rolle. Diese Sorten sind besonders beliebt:
Die Jahreszeit beeinflusst nicht nur die Verfügbarkeit, sondern auch die Symbolik des Brautsträusschen. Saisonale Blumen sind frischer, langlebiger und oft auch günstiger – weil sie nicht über weite Strecken transportiert werden müssen.
Ein Brautstrauss sollte mindestens 4-6 Wochen vor der Hochzeit geplant werden – bei Sonderwünschen oder seltenen Sorten sogar früher. Wer den Brautstrauss online bestellen möchte, sollte auf die Lieferzeit achten und den Strauss idealerweise 1-2 Tage vor der Hochzeit empfangen. So bleibt genug Zeit zum Auffrischen.
Wer einen Brautstrauss online bestellen möchte, findet bei Regionsflorist.de frische Blumen direkt vom niederländischen Züchter – ohne Zwischenhändler und mit garantierter Frische. Die Blumen werden nach der Bestellung direkt aus den Gewächshäusern der Niederlande versendet, was Qualität und Haltbarkeit deutlich verbessert gegenüber Blumen aus dem lokalen Supermarkt.
Pflegetipps für den Brautstrauss:
Natürlich ist der Brautstrauss das Herzstück jeder Hochzeit. Doch der romantische, üppige Stil eines Brautsträusschen inspiriert auch bei anderen festlichen Anlässen.
Die Niederlande sind der grösste Blumenexporteur der Welt – rund 52 Prozent aller weltweit gehandelten Schnittblumen kommen aus niederländischen Gewächshäusern oder dem Auktionshandel in Aalsmeer. Regionsflorist.de arbeitet direkt mit Züchtern aus dieser Region zusammen, was bedeutet: Die Blumen für Ihren Brautstrauss werden nicht tagelang in Lagerhallen oder Blumenläden zwischengelagert, sondern frisch nach Bestellung verschickt.
Das macht einen spürbaren Unterschied in der Haltbarkeit. Während Blumen aus dem Supermarkt oft schon 3-5 Tage alt sind, wenn Sie sie kaufen, erreichen Sie die Blumen von Regionsflorist in der Regel innerhalb von 1-2 Tagen nach der Ernte. Für einen Brautstrauss, der den gesamten Hochzeitstag frisch aussehen soll, ist das entscheidend.
Traditionell gelten Maiglöckchen, Myrte und Lavendel als Glücksbringer im Brautstrauss. Maiglöckchen stehen für Glück und Reinheit, Myrte für Liebe und Treue. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, integriert einen kleinen Zweig Myrte in den Strauss – eine Tradition, die in vielen europäischen Ländern bis heute lebendig ist.
Das Werfen des Brautsträusschen ist ein Brauch aus dem 19. Jahrhundert. Der Überlieferung nach heiratet diejenige als nächste, die den Strauss auffängt. Ursprünglich versuchten Gäste, Stücke vom Kleid der Braut zu erhaschen, um etwas von ihrem Glück abzubekommen – der Strauss-Wurf war eine elegantere Alternative. Heute ist der Brauch vor allem ein fröhliches Ritual ohne ernsten Hintergrund.
Ein gut gepflegter Brautstrauss aus frischen Schnittblumen hält in der Regel 5-10 Tage. Rosen und Lisianthus gehören zu den langlebigsten Sorten, während Maiglöckchen und Wildblumen etwas empfindlicher sind. Wer den Strauss nach der Hochzeit trocknen oder pressen möchte, sollte ihn so schnell wie möglich aus dem Wasser nehmen und kopfüber an einem trockenen, dunklen Ort aufhängen.
Ja, das ist möglich und bei Boho-Hochzeiten sehr beliebt. Wer Blumen direkt vom Züchter bestellt, erhält frische Einzelsorten, die sich gut kombinieren lassen. Wichtig ist, die Stiele auf gleiche Länge zu schneiden, die Blumen spiralförmig einzudrehen und den Strauss mit Floristendraht oder Satinband zu binden. Für Anfänger empfiehlt sich ein kompakter, runder Strauss mit 3-5 Sorten – zum Beispiel Rosen, Eukalyptus und Schleierkraut.
Ob klassisch weiss, romantisch rosa oder wild und natürlich – der Brautstrauss ist das persönlichste Accessoire der Braut. Wer die Bedeutung der einzelnen Blumen und Farben kennt, trifft eine Wahl, die weit über Ästhetik hinausgeht. Wer seinen Brautstrauss online bestellen möchte, findet bei Regionsflorist.de eine grosse Auswahl an frischen Blumen direkt vom Züchter – für einen Strauss, der den grossen Tag unvergesslich macht.